Deine Vision vom Wald der Zukunft

Was bedeutet Wald heute für dich, was verbindest du mit dem Wald? Was ist dir wichtig? Und wenn du an den Wald der Zukunft denkst - wie stellst du ihn dir vor?

Wir glauben: Auch der Wald wird digitaler. Nach dem Smartphone, dem Smarthome und den ersten selbstfahrenden Autos wird langfristig auch der Wald smart werden. Was bedeutet das für dich? Was löst diese Vorstellung in dir aus?

 

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Alle Ideen auf einen Blick

Ich wünsche mir mehr Wald!

Ich wünsche mir einen Wald, der alle Funktionen erfüllt: Für die Tier - und Pflanzenarten, für nachwachsende Rohstoffe, für sauberes Wasser und frische Luft, für den Klimaschutz, für uns Menschen!
Nachhaltige Nutzung und der Schutz der Artenvielfalt müssen Hand in Hand gehen.
Der Wald der Zukunft erfüllt das alles gleichermaßen. Dazu müssen wir die Wechselwirkungen kennen. Eingriffe und Auswirkungen müssen dargestellt werden. Wir brauchen Wissenschaft im Wald, ohne das Märchenhafte zu vergessen.

Ichnwünsche mir einen Wald ähnlich dem des Hainich- oder Kellerwaldgebietes

Ich wünsche mir einen Mischwald, in dem Bäume sehr viel älter werden dürfen als üblich, in dem eine gewisse Zahl tote Bäume stehen oder liegen bleiben, der eine Mindest-Dichte hat (derzeit werden die Wälder immer mehr ausgelichet!), in dem keine schweren Maschinen fahren und den Boden verdichten dürfen, in dem es keine befestigten/geschottertetn Forststraßen gibt, sondern nur natürlich befestigte Wege. Es muss alles dafür getan werden, den Boden und die Artenvielfalt zu schützen! Der Holzeinschlag muss insgesamt verringert werden, er hat in den letzten 10 - 15 Jahren massiv zugenomen.
S. R.

Der Wald ist schon smart. Damit ist es Hunderte von Jahren alt geworden.

Der smarte Wald der Zukunft sollte vor allem eins sein: Lebendig! Durch Wiederaufforstung, durch die Schaffung natürlicher, nicht bewirtschafteter Zonen (Stichwort: Urwald). Im Wald zu leben sollte wieder möglich gemacht werden. Der Mensch muss den Wald wieder kennen und schätzen lernen. Wald- und Grünpflege sollte Teil des Schulunterrichts sein. Bis auf wenige Ausnahmen, sollte es keine extra ausgewiesenen Strecken für bestimmte Sportarten geben. Vielmehr sollte auf ein stärkeres Miteinander gesetzt werden. Statt Wander-, Nordic Walking oder Mountainbikewegen, sollte man einfach naturbelassene Wege ausweisen, die von allen genutzt werden können.

Der Wald der Zukunft sollte für alle Interessensbereiche ein Vernünftiges zusammenleben ermöglichen. Pflanzen, Tiere, Menschen. Erholung, Sport, Wirtschaft sind für den Menschen wichtig.
Rückzugsräume und Artenvielfalt für Pflanzen und Tiere.
Ein Aufteilen in Nutzbereiche macht Sinn. Der Mensch bekommt seine Bereiche (Bsp. Stadtnah) während Bereiche für die Natur zum Teil auch unbewirtschaftet und unbetreten vom Menschen bleiben müssen (Urwald). Ein Miteinader ist möglich, jedoch nur wenn wirtschaftliche Interessen nicht in den Vordergrund gestellt werden. Jeder bekommt seinen Teil im Einklang mit Vernunft und natürlichem Handeln.
Beispiel:
Forstwirtschaft und Sport (Bsp. Mountainbikestrecken) könnten sich Gebiete Teilen. Dadurch wäre die Fläche die der Mensch ohnehin von Zeit zu Zeit "der Natur entreißt" mehrfach genutzt und in einem definierten Gebiet könnten mehrere Interessen befriedigt werden ohne dem Wald zusätzlichen Raum zu nehmen.
Schulen und Vereine könnten zum Aufbau und Erhalt der Strecken einbezogen werden. Eine Verknüpfung in die Gesellschaft hinein wäre leichter möglich. Die Kinder und Jugendlichen können den Bezug zur Natur und Wald auf spielerische Weiße erlernen und auch wie man gemeinsam etwas erschaffen und erhalten kann.
Utopie? In Ländern mit etwas weniger dogmatischen Interessensverwirrungen bestehen solche Lösungen bereits. (Neuseeland, Kanada.....)
Es ist möglich.....