Deine Vision vom Wald der Zukunft

Was bedeutet Wald heute für dich, was verbindest du mit dem Wald? Was ist dir wichtig? Und wenn du an den Wald der Zukunft denkst - wie stellst du ihn dir vor?

Wir glauben: Auch der Wald wird digitaler. Nach dem Smartphone, dem Smarthome und den ersten selbstfahrenden Autos wird langfristig auch der Wald smart werden. Was bedeutet das für dich? Was löst diese Vorstellung in dir aus?

 

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Alle Ideen auf einen Blick

Wald ist ein Ort der Ruhe und Erholung. Als Mountainbiker bietet er momentan auch unnötiges Konfliktpotential. Im Wald der Zukunft sollten alle die respektvoll und nachhaltig mit Natur umgehen die Möglichkeit haben den Wald zu nutzen ohne sich gegenseitig zu behindern.
Digitale Vernetzung und Kennzeichnung kann dafür eine Stütze sein.
Die Forstwirtschaft sollte auch so nachhaltig und natürlich wie möglich gestaltet sein um mehr Menschen für den Wald zu begeistern und auch um ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen. Leider sieht man noch ziemlich viel Müll herumliegen.

Was verbinde ich mit Wald?
Wald ist für mich Ruhe und Freiheit. Als Kind war er für mich ein riesiger Abenteuerspielplatz. In der Jugend der Raum zum Träumen , binden und loslassen. Heute gibt er mir einen kleinen Teil meiner Ernährung und einen Teil meiner häuslichen Wärme. Und an mir selbst beobachte ich einen Ausspruch meiner Großmutter: "Wenn man alt wird, wird man wieder wie ein Kind! " Er wird wieder Raum um los lassen zu können, und er wird wieder zum Abenteuerspielplatz.
Was ist mir wichtig?
Die vorsichtig, nachhaltige Nutzung des Waldes ist mir ein Anliegen. Als Bewohner des Waldrandes möchte ich die mir gegebenen Möglichkeiten frei nutzen können; Pilze, Maronen und Beeren für den Eigenbedarf. Dito das Fleisch vom Jäger. Ich möchte Bruch- und Kronenholz zum Heizen, selbst abarbeiten können. Ich möchte mich körperlich agil halten, durch laufen und Mountainbike fahren, auch abseits der Forststraßen, auf Wegen und Pfaden.
Was löst ein digitalisierter Wald in mir aus?
Dort wo Mobilfunkempfang ist, ist der Wald doch schon quasi digitalisiert. Und auch sonst ist die Digitalisierung doch schon längst angekommen. Pedelecs, Fitnesstracker, Navis, QR-Codes an Denkmälern und Sehenwürdigkeiten (nutze ich alles bereits jetzt schon) sind allerorten anzutreffen. Ist das nicht schon sehr smart?

Ein Wald ist uns sollte ein Teil der Natur bleiben., ein Erholungsgebiet darstellen und für alle Arten von Sport(Wandern, Walking bis hinzu Mountainbiken) offenstehen und die Menschen sich mit Respekt begegnen. Ein Wald der Zukunft ist für mich einer, der von einer inhomogenen Pflanzenlandschaft geprägt ist, kleine schmale Wege bereitstellt und nicht auf Monokultur oder ausgebaute Forststraßen setzt.

Ein „smarter“ Wald - das bedeutet für mich, durch den Gebrauch moderner Technik eine möglichst ökonomische und ökologische Nutzung im Einklang mit allen Nutzern des Waldes. Tiere, Pflanzen, Menschen - mit all ihren unterschiedlichen Nutzungsarten: Holzwirtschaft, Erholung, sportliche Nutzung.

Genau so wie den durch technische Möglichkeiten optimierten Arten- und Bestandsschutz, sowie allgemeiner Umweltschutz.

All dies, stelle ich mir unter einem „smarten Wald“ vor!

Kluge, nachhaltige Singletrails zum Mountainbiken

Wald hat Eigentümer, aber der Wald muss für alle Menschen da sein. In einem Land ohne Wald könnte ich nicht leben, denn was wären wir ohne den Trost der Bäume?
Wir wären krank und hätten nicht mal einen Doktor.

Zur Pflege der Wald und dortigen Wege die verfügbare Technologie optimal einsetzen - ansonsten den Wald nicht "technisieren" sondern als Natur zur Erholung aller "offline" lassen

Der Wald ist für mich ein Raum für Erholung und Ort zum Sport treiben, Beim Mountainbiken kann ich beides super miteinander kombinieren. Dabei sind naturbelassende und unbefestigte Wege und ein freies Betretungsrecht die Grundvoraussetzung zur Ausübung dieser Sportart. Intensive Forstwirtschaft, massiver Ausbau von breiten Wegen und die Zerstörung von zum Teil historischen Pfaden stören dabei erheblich. Der Wald ist auch ein Ort der Begegnung mit andern Menschen und der Tierwelt.
Smart muss er nicht unbedingt sein. Vielleicht im Notfall wenn man Hilfe braucht oder zur Orientierung. Aber ein bisschen Abenteuer darf dabei niemals auf der Strecke bleiben.
Gerne gehe ich auch mit meinen Kindern in den Wald. Beim Mountainbiken oder Wandern lernen sie die Natur kennen und lieben.

Wald ist Ressource, Rückzugsort, Lebensraum und Naherholungsraum. Was den Naherholungsraum angeht ist keine Gruppe zu bevorzugen oder zu benachteiligen.